** FRAUENLEBEN AUF DER SPUR – ZEITZEUGINNEN GESUCHT! **

Wir starten einen Aufruf für ein Oral History Projekt zu Frauenarbeit von 1945 bis heute.

Muttertag

Ein Leben zwischen Hausarbeit und Lohnarbeit, nie genügend Zeit für sich selbst, nie genügend Geld, ein Leben zwischen der Suche nach privatem Glück und dem Einsatz für andere.
Wir begeben uns auf die Spuren von Arbeiterinnen und wollen versuchen, anhand ihrer Lebensgeschichten die Entwicklung weiblicher Arbeit und die Rolle von Frauen in der Arbeiterschaft und der Arbeiterbewegung nachzuzeichnen.
Die österreichische Literaturlandschaft kennt einige Biografien politischer Arbeiterinnen, vor allem für den Zeitraum bis 1934. Es gibt jedoch kaum autobiografische Texte, die einen realistischen Einblick in das Leben von Arbeiterinnen nach 1945 geben. Dabei eignen sich gerade Alltagserinnerungen gut dazu, die Lebensumstände von Menschen besonders klar darzustellen. So verdeutlichen sie etwa die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem, wie Frauen früher gelebt haben und wie sie heute leben.
Aus diesem Grund suchen wir Frauen aus dem Arbeitermilieu (Jg. 1930 oder jünger), die ihre Erinnerungen an Alltag, Arbeit und Politik mit Geschichtsinteressierten teilen wollen. Die Informationen aus den Interviews sollen (falls gewünscht auch anonym, d. h. ohne Nennung der Quelle) in eine Publikation mit einfließen, die 2019/2020 erscheinen soll.
Wir interessieren uns auch für autobiografische Dokumente (Lebenserinnerungen, Tagebücher, Briefsammlungen) aus der Zeit vor der Erfindung von PC und Internet. Handschriftliche oder maschinschriftliche Aufzeichnungen von Zeitzeuginnen sind uns ebenso willkommen wie digitalisierte Texte.
Zeitzeuginnen bzw. Angehörige, die an dem Projekt mitwirken wollen, melden sich bitte bei Lisa Sinowatz (E-Mail: lisa.sinowatz@gmx.at) oder Gernot Trausmuth (E-Mail: info@gernottrausmuth.at)
Wir freuen uns auf eure/Ihre Beiträge!

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